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Auftritt historische Wies’n 2010

Steinebach/München – 1.10.2010

Dieses Jahr war ein besonderes „ O zapft is“, denn die Wies’n feierte ihr 200-jähriges Jubiläum. Da war es im Vorfeld für unseren
Verein klar, dass man bei diesem historischen Ereignis dabei sein wollte. So war natürlich die Enttäuschung riesengroß als der
Münchener Festring unsere Bewerbung sowie die des Housigau zur Teilnahme am Trachten-und Schützenumzug abgelehnt hatte

(für Näheres siehe auch die BR Sendung „Quer“ unter  http://blog.br-online.de/quer/traurige-trachtler-wer-beim-wiesnumzug-aussen-vor-bleibt-15092010.html).
Bekanntlich gibt es ja im Leben immer eine zweite Chance, die in diesem Falle historische Wies’n hieß:
In Erinnerung an das Pferderennen zu Ehren des königlichen Hochzeitspaares von 1810, wird den Gästen der Jubiläumswiesn
vom 17.09.2010 bis 04.10.2010 auf der Pferderennbahn ein umfangreiches Programm geboten.
Jeweils gegen 11 Uhr und 16 Uhr
wird das Programm durch einen kleinen Festzug zum großen Ring auf einer Fläche von 80 mal 95 Metern eröffnet, bestehend
aus verschiedenen Musikkapellen, Gebirgsschützen, Gebirgstrachten, Volkstrachten, Tänzer, Plattler und Goaßlschnoizer. 
Ein Gau des Bayerischen Trachtenverbandes wird täglich einen großen Teil des Programms gestalten, und am Freitag,
den 1. Oktober war dies der Huosigau, wo die D’Donarbichler nicht fehlen durften, d.h. wir waren für die „Vormittagsschicht“
von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr eingeteilt.

Um 8.30 Uhr in der Früh ging’s mit dem Bus Richtung Theresienwiese, mit ca. 30 Personen, die in den letzen Wochen in einigen
Extraproben, den Tänzen den letzten Feinschliff gaben. Gegen 10.00 Uhr trafen wir uns mit den anderen Teilnehmern wie den
Trachtlern aus Diessen, Mammendorf, der Gaugruppe usw. im Festzelt. Nach den ersten Weißwürsten und Kaffee, erfolgte die
Aufstellung zum Festzug der gegen 11.00 Uhr statt fand. Auf der Pferderennbahn wurden verschiedene Darbietungen gezeigt wie
z.B. ein Plattler der Gaugruppe, ein Aufspielen der Diessener Alphornbläser oder das Goaßlschnoizen der Aperschnoitzer aus
Mammendorf.

Zurück im Zelt, begannen dann die einzelnen Tanzvorführungen. Da die Zeit bereits vorangeschritten war, konnte man schon
erahnen, dass wir vielleicht nur zur einem Tanzauftritt kommen. Leider kam es dann auch so und unsere Volkstanzgruppe zeigte
die „Holsteiner Dreitour“. Da wir damit alle nicht so ganz zufrieden waren, stand schnell fest: wir machen jetzt irgendwo auf der
historischen Wies’n unsere eigene Show. Die passende Örtlichkeit fanden wir im Museumszelt, sprich wir kreierten unsere eigene
Bühne und im Nu waren wir von Hunderten Leuten umringt die sich am „Muiradl“, „Schnacklwalzer“, dem „Marschierboirischen“
und dem „Krüz-König“ begeistert erfreuten.  

Und vor allem, uns hat diese spontane Aktion eine Riesenspaß bereitet und jeder kam voll auf seine Tanzkosten, sowie war es
eine gelungene Darstellung für unseren Verein sowie für den Housigau. Derart gut gelaunt zogen wir zur  „Panorama- Alm“,
auf eine wohl verdiente Maß Bier, und genossen als Zuschauer den 2. Festumzuges des Tages.

Um 17.00 Uhr ging es dann wieder zurück Richtung Steinebach, wobei an dieser Stelle nicht verraten wird, wer mit dem Bus nicht
zurück fuhr und sich für den Rest des Abends noch auf der Wies’n vergnügte …
 

(Weiter Bilder auch in der Bildergalerie oder unter http://www.huosigau.de/cms/front_content.php?idart=498 )