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Großes Seefest mit Fischerstechen

Steinebach 18. Juli 2010

Viele erhofften sich in diesem Jahr ein Sommernachtsmärchen durch die deutschen Fußballfrauen. Das wurde ja leider bekanntlich
nichts. Aber es gibt ja auch noch die Donarbichler. Mit täglichen Bangen und Sorgen wurden die verschiedensten Internet
Wetterdienste in der vergangenen Woche gequält. Und wie bestellt, es war ein Sommernachtstraum am Samstag, den 16. Juli
und seit vielen Jahren hatten wir wieder einmal ein phänomenales Sommerfest, ohne wenn und aber.

Jedoch der Reihe nach:
1.       Der Vormittag

Gegen 7.30 Uhr trifft sich die Vorstandschaft zur Krisensitzung, diesmal gab es Gott sei Dank keine Krise. Ab 8.00 Uhr fanden
sich viele Helfer ein, denn die Ausrichtung eines Seefestes ist gleichbedeutend mit einem Großkampftag: Tanzpodium aufladen
und aufstellen, Kartoffelsalat zubereiten, Podium für die Musiker aufbauen, alle Bierbänke und –tische aufstellen, Grillstation,
Küche und Spülstation aufbauen, Barwagen aufstellen, Ausschank vorbereiten, Unmengen von elektrischen Kabeln und
Wasseranschlüssen verlegen, Lichterkette anbringen, und noch viele andere Kleinigkeiten.

2.       Mittagspause

Auch bei uns gilt der Spruch: ein leerer Magen arbeitet nicht gerne. So gibt es immer um die Mittagszeit eine Verschnaufpause mit Brotzeit.

3.       Das Fest

Offizieller Beginn war 18.00 Uhr, aber durch das sommerliche Wetter war es kein Wunder, dass sich die ersten Gäste schon
früher einfanden, und zumindest die ersten Maß Bier schon getrunken wurden. Gegen 18.30 Uhr fingen die Ausscheidungskämpfe
der Fischerstecher statt, bei dem sich für das Halbfinale Mathias Huber, Andreas Ketterl, Klaas Hohmann und Alexander Goldau
qualifizierten. Für die musikalische Unterhaltung sorgten den ganzen Abend die Vollblutmusiker vom Ammersee, die „Ramseer“,
die wie bereits im letzten Jahr, für ein prächtige Stimmung und Tanzmusik bis Mitternacht sorgten.
Und natürlich kam das leibliche Wohl auch nicht zu kurz: frisch gezapftes Tegernseer Bier, Steckerlfisch, Schupfnudeln, gegrillte
Halsgrat, Pute, Bratwürste mit selbstgemachten Kartoffelsalat und Sauerkraut. Es war bestimmt für jeden etwas dabei.
Auch ist es Tradition, dass es Tanzauftritte gibt, d.h. in diesem Jahr konnte man unsere Kleinsten und die Trachtenjugend bei
Tänzen wie der Holsteiner Dreitour, dem Marschierboarischen oder dem Muiradl bewundern. Ein Auftritt der Erwachsenen fiel
leider ins Wasser, da es zum geplanten Auftrittszeitpunkt einen Feuerwehralarm gab und einige Tänzer abspringen mussten.
Jedoch sprangen kurzfristig unsere jungen Goaßlschnalzer ein. Gegen 21.00 Uhr gab es dann das Finale im Fischerstechen,
bei dem sich der Lokalmatador Alexander Goldau, wie schon im letzten Jahr erfolgreich durchsetzte (2. Platz Klaas Hohmann,
3. Platz Andreas Ketterl). Zu späterer Stunde fanden sich dann immer mehr Tanzwütige auf dem Tanzpodium ein, aber gegen
0.15 Uhr musste leider dann einmal Schluss sein.

Fazit: ein sehr schönes, unterhaltsames und harmonisches Fest, dass auch den Gästen sehr gut gefallen hat. Da weiß man,
dass sich letztendlich all der Aufwand gelohnt hat.  

Ein Schmankerl diese Steckerlfische                                                                     Die Pokale fürs Fischerstechen

 

Die Fischerstecher im Einsatz                                                                                Die Trachtenkinder tanzen auf

1. Platz für den Lokalmatador Alexander Goldau                                                ... und für Stimmung und Tanzmusik sorgten die "Ramseer Musikanten"

4.       Die Nachtschicht

Im Interesse aller Beteiligten gibt es hiervon keine Bilder, denn jeder hat nur den einen Wunsch, so schnell wie möglich mit dem
Aufräumen fertig werden. Da unser Fest auf dem öffentlich zugänglichen Gemeindegebiet liegt, muss alles noch am selben Abend
aufgeräumt werden, um am nächsten Tag den Badegästen ungehinderten Seezugang zu gewährleisten. Somit müssen alle in Punkt 1
erwähnten Aktionen in umgekehrter Reihenfolge getätigt werden. Und ja, wir haben es wieder einmal geschafft und gegen 04.30 Uhr
am Sonntag das wohlverdiente letzte Bier vor dem Trachtenvereinsheim getrunken.

Wie gesagt, ein Seefest braucht viele Helfer den ganzen Tag über und auch an dem Tag danach heißt es noch Aufräumen und
Saubermachen. Somit bedankt sich die Vorstandschaft bei allen aufs Herzlichste für den Einsatz und die Unterstützung. Vergelt’s Gott.

( Weitere Bilder auch in der Bildergalerie )