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Steinebach – 25.6.2010

Endlich einmal kein Regentag, endlich einmal kein wirklich interessantes WM Fußballspiel und somit keine weiteres
Ohrenbetäuben durch Vuvuzelas, was kann es somit besseres geben als ein zünftiges Johannifeuer mit bayerischer
Blasmusik? Schon seit Mitte der Woche war eine gewisse Freude und „Heißhunger“ auf unser Johannisfest zu verspüren,
denn meistens versanken die letzten Wochenenden in grauer und nasser Tristesse. Gegen 17.00 Uhr war Treffpunkt zum
Aufbau der Grillstation, Bierschänke und Aufstellen der Biergarnituren.

 

Obwohl der Fackelzug erst um 21.15 Uhr vom Feuerwehrhaus- und Trachtenvereinsheim los ging, fanden sich schon die
ersten Hungrigen und Durstigen ab 20.00 Uhr ein. Angeführt wurde der Zug von der Friedinger Blaskapelle und bedingt durch
das schöne Wetter und milde Temperatur fanden sich zahlreiche Teilnehmer ein.

Alle Gäste wurden bestens mit frischem Fassbier, gegrillten Köstlichkeiten wie Puten- oder Halsgratsemmeln, Bratwürsten
und Fischsemmeln versorgt. Ein besonderer Dank an die Friedinger Blaskapelle, die mit ihrer musikalischen Darbietung zu
einem sehr schönen Fest und Sommerabend beitrugen.

Wie feiert man denn eigentlich Sonnwend im Ausland, z.B. in Schweden ?

Midsommar ist in Schweden nach Weihnachten das zweitgrößte Fest des Jahres und die meisten Schweden feiern es mit
Verwandten, Freunden und Nachbarn. Am Mittsommerabend wird eine geschmückte Stange, der sogenannte Mittsommerbaum
aufgestellt. Die Stange wird mit Blättern und Blumen geschmückt und aufgerichtet, danach wird im Kreis um sie herum getanzt,
wobei verschiedene Spieltänze üblich sind. Zum Fest zieht man sich fein an, die Mädchen und Frauen haben meist weiße oder
blumige Kleider an; viele tragen zu dieser besonderen Gelegenheit auch ihre Trachten. Einige binden Kränze aus Blumen oder
Birkenzweigen und setzen sie sich oder ihren Kindern auf. Der Brauch ähnelt in vielem unserem Maibaumaufstellen.

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