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Vereinsausflug ins Zillertal am 11. September 2010

Steinebach/Zillertal  – 11.9.2010

Im letzten Jahr ging es nach Wien für einen drei-tägigen Ausflug, in diesem Jahr beschränkten wir uns auf einen Tagesausflug,
nämlich ins Zillertal. Um 6.45 Uhr war Treffpunkt am Vereinsheim, und einer der wichtigsten Bedingungen für einen wundervollen
Tag schien schon erfüllt zu sein: strahlend blauer Himmel.
Über Bad Tölz ging es Richtung Achensee, wo es dann das traditionelle Frühstück mit Brezen, Würstel, Eiern, Kaffee und
Kuchen gab. Der erste Programmpunkt war dann die Besichtigung des Schloss Tratzberg. Vom Busparkplatz ging es mit einem
Bummelzug zum Schloss, wo wir an einer einstündigen Führung teilnahmen.

Schloss Tratzberg:
Wurde erstmals im 13. Jahrhundert urkundlich erwähnt und diente als ehemalige Grenzfeste gegen Bayern schon Kaiser Maximilian I.
als Jagdschloss, wurde aber im späten 15. Jahrhundert durch einen Brand zerstört. Die Silberbergwerkbesitzer Tänzel errichteten
im Jahre 1500 den ersten spätgotischen Teil des heutigen Schlosses Tratzberg in ungewöhnlich prunkvoller, verschwenderischer
Weise und ließen es mit außerordentlich gestalteten Marmor-, Holz- und Eisenarbeiten ausstatten.
(Quelle: www.schloss-tratzberg.at)

Danach fuhren wir weiter Richtung Hintertux zum nächsten Programmpunkt:
Gondelfahrt zum Tuxer Fernerhaus (2.660 m), Abstieg zur Spannagelhütte (2.535 m) und einstündige Führung durch die
Spannagelhöhle. Nach kurzer Suppenstärkung im Spannagelhaus, wurden die „Höhlenforscher“ eingekleidet, bevor es dann los ging.

 

Die Spannagelhöhle ist mit einem aktuellen Vermessungsstand von über 10 km Länge, die größte Höhler der gesamten Zentralalpen
und die höchstgelegene Schauhöhle Europas. Bei Führungen wird der Höhleninhalt (farbiger Marmor, verschiedene Sinterbildungen,
Tropfsteine, Kristalle, Bändermarmore und Erosionskolke) erklärt. Weiter's wird auf das Alter, die Entstehung, Höhlenflora, Höhlenfauna,
Höhlenklima und auf die besonders für Lungenkranke heilsame Höhlenluft mit ihrer Zusammensetzung hingewiesen. 1919 entdeckte
Alois Hotter, der damalige Hüttenwirt des Spannagelhauses den Höhleneingang. Er bezeichnete die Höhle als „Grausliches Loch“
und benützte sie in der Folge wie auch mehrere Pächter nach ihm als Abfallgrube.
1960 erkundete Rudolf Radislovich erstmals den
vorderen Teil der Höhle mit Hauptgang und Wassergang, die beide in der Halle der Vereinigung zusammentreffen. Im folgenden Jahr
vermaß Max H. Fink die bisher entdeckten Höhlenteile und entdeckte das Labyrinth. 1964 erklärte das Bundesdenkmalamt die Höhle
aufgrund der naturwissenschaftlichen Bedeutung zum Naturdenkmal.
(Quelle: www.spannagelhaus.at und http://de.wikipedia.org/wiki/Spannagelh%C3%B6hle).

Nach erfolgreicher Höhlenwanderung sowie Ankunft an der Talstation Hintertux, gab es eine Kaffeepause in der „Tenne“ bevor
es zum letzten Programmpunkt weiter ging:
Abendessen mit Musik im „Kaser Mandl“, der Zillertaler Musikanten Alm. Das "Kaser Mandl" in Voderlanersbach ist ein Bauernhaus
aus dem 16. Jahrhundert, das von Markus Steindl (auch bekannt als DJ-Mox) in ein uriges Restaurant umgebaut wurde. Wer einmal
dort war kann hoffentlich folgendes Motto bestätigen: „Die Stimmung legendär, die Gastfreundschaft tirolerisch, der Stil urig und echt.
Für die musikalische Stimmung und Unterhaltung sorgten Franz uns Stefan, die bis ca. 23.00 uns einen aufspielten, bevor es dann
langsam Abschied nehmen hieß.

 

Gegen 2.30 am Sonntag Früh erreichten wir wieder das Vereinsheim, etwas müde und geschlaucht, jedoch hatten wir allen einen
traumhaften und tollen Vereinsausflug hinter uns.

(Weitere Bilder auch in der Bildergalerie)