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Ausflug Wien vom 9.10. - 11.10.2009

Freitag -  9.10.2009

Kinder versorgt? Daheim alle Lichter aus? Haus abgesperrt?
O.K. alles scheint in Ordnung zu sein, na dann auf nach Wien ...

Gegen 8.45 Uhr trafen sich 48 Wienreisende am Trachtenvereinsheim um einen weiteren Jahreshöhepunkt in Angriff zu nehmen.
Nachdem seit dem erfolgreichen Gaufest im Juli bei allen etwas „die Luft raus war“, und die Sommerpause genossen wurde,
war bei allen eine gewisse Vorfreude anzumerken, dass endlich wieder was los ist.
Natürlich war dieser Ausflug schon länger geplant und ich möchte mich an dieser Stelle nochmals recht herzlich bei Renate und
Willi Heichlinger sowie Elisabeth und Rainer Gabler für all die Planungen und perfekte Organisation bedanken.
Nach 9.00 Uhr ging’s dann endlich los, Abfahrt Richtung Wien. Und damit auch gleich die richtige Stimmung aufkam, hatte
unser Heinz Stuck seine Ziach dabei.
Erster Zwischenstopp war dann schon in Holzkirchen, mit Wienern und frischen Brezen.


An Salzburg vorbei, verließen wir bei Melk die Autobahn und fuhren an dem nördlichen Donauufer bis Dürnstein in der Wachau.
Ein kleiner Fußmarsch führte uns zum „Alten Klosterkeller“ wo uns eine Brotzeit und Wein erwartete. Danach blieb noch etwas
Zeit um Dürnstein zu erkunden.
Ein paar kurze geschichtliche Anmerkungen zu Dürnstein:

1192 Erstmals der Name "Dürnstein" erwähnt, als Richard Löwenherz vom 21. Dezember 1192 bis März 1193 gefangen gehalten
wurde. Mit dem größten Teil des Lösegeldes - 100.000 Mark Silber - wurde die "Allzeitgetreue" Wiener Neustadt erbaut. Hadmar II.
führte den hohen Gefangenen auf die Burg Dürnstein
1477
und 1485 Eroberung Dürnsteins durch die Ungarn unter Mathias Corvinus.
1551 Brand verwüstet die ganze Stadt. 10 Jahre durften die Dürnsteiner die Steuern der Wachau für den Aufbau der Stadt verwenden
1645 Sprengung der Burg Dürnstein durch die Schweden unter General Torstenson
1805 Schlacht bei Loiben und Dürnstein
1902 Eröffnung der Dampfschiffstation

 

Gegen 16.00 Uhr verließen wir Dürnstein, Richtung Langenzersdorf und Strebersdorf, wo sich unsere Quartiere befanden. Es blieb
nicht viel Zeit sich zu erholen denn bereits gegen 18.30 wurden wir „Beim Hannes“ zum Heurigen erwartet. Zu Essen gab es typische
Spezialitäten wie Backh
endl, Surschnitzerl oder Wiener Schnitzel und natürlich durfte ein gewisse Menge Wein dabei nicht fehlen.
Die letzten verließen das Lokal gegen Mitternacht und machten sich zu Fuß auf den Rückweg zum Gasthof Roderich. Es war dann
nicht verwunderlich dass man sich nach einem ca. 30-35 minütigen Marsch, nochmals an der Gasthoftheke stärken musste.  

Samstag - 10.10.2009

Gegen 9.00 Uhr Abfahrt mit dem Bus Richtung Wiener Innenstadt. Am Schwedenplatz stieg ein Fremdenführer ein, mit dem wir ca.
1 Stunde durch Wien fuhren und dabei einiges
Geschichtliches erfuhren und dabei der Wiener „Schmäh“ nicht fehlte. Danach teilten
wir uns in zwei Gruppen auf, um jeweils mit einem Stadtführer die Innenstadt zu Fuß zu erkunden
, mit Sehenswürdigkeiten wie
Hofburg, Stephansdom, Pestsäule, Ankeruhr am Hohen Markt usw. Nach ca. 2 Stunden steuerten wir die Gösser Bierklinik zur
Mittagspause an, bevor für jeden noch etwas Zeit übrig blieb um allein herum zu bummeln.

Um 18.00 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Heurigen „Leopold Klager“ in Stammersdorf. Für die musikalische Unterhaltung sorgten
Ferdinand und Gertraud

Und bis man sich umsah war es Mitternacht und wie es der Zufall wollte, war es der Geburtstag von Willi Heichlinger. Ich überlasse es
der Phantasie des Lesers, sich darüber Gedanken zu machen wann die letzten ins Bett kamen ……  

 

Sonntag - 11.10.2009

In der Früh teilte sich die Ausflugsgesellschaft in drei Grüppchen:
- ein Teil besucht
e die Messe in der Hofburg mit den Wiener Sängerknaben
- ein Teil nutzte die Vormittagsstunden um noch einmal durch die Wiener Innenstadt zu schlendern
- und der Rest versuchte ein paar Stunden
Schlaf zu ergattern.

Um 12.00 Uhr fand ein gemeinsames Essen im Gasthof Roderich statt, gefolgt von einer Goaßlschnalzer Einlage, bevor wir uns
gegen 14.00 Uhr wieder auf den Weg Richtung Steinebach machten und gegen 20.00 Uhr wieder am Trachtenvereinsheim angelangten.  

 

Fazit: ein gelungener, abwechslungsreicher und sehr schöner Ausflug, bei dem bestimmt jeder seinen Spaß hatte.
Nochmals ein Vergelt’s Gott an Renate, Willi, Elisabeth und Rainer.

Weitere Bilder auch in der Bildergalerie (Fotos von Dieter Osterburg und Manfred Sperling)